Bestandsbuchung

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Bewegungen am Anlage- und Umlaufvermögen werden als Bestandsbuchungen erfasst. Sie haben keine Auswirkungen auf den Erfolg des Unternehmens (erst später durch Abschreibungen), beeinflussen aber oft die Liquidität.

Beispiele dafür sind Investitionen in neue Firmengebäude, Maschinen und den Fuhrpark (außer Leasing). Aber auch Banküberweisungen für Forderungen oder Verbindlichkeiten zählen dazu.

Ermittlung der Beträge

Bei Investitionen wird der zu verbuchende Betrag über die Anschaffungs- und Herstellkosten berechnet. Nachträglich gewährte Rabatte wie Skonto mindern den Wert der Anschaffung und damit muss der Betrag der Minderung auch aus dem Konto wieder herausgebucht werden.

Beispielfall: Kauf eines Firmenwagens

Es wird ein Firmenwagen für Listenpreis 50000 Euro gekauft. Als Zusatzausstattung wird ein Radio mit Navigation für 1000 Euro eingebaut. Die Zulassungsgebühr beträgt 200 Euro, die erste Tankfüllung über 50 Euro stellt der Händler ebenfalls zur Verfügung.

Buchung des Wareneingangs

Fuhrpark     51200,-
Treibstoffe     50,-
Umsatzsteuer  8200,-
an Verbindlichkeiten  59450,-

Die Zulassung wird in den Wert des Wagens mit eingerechnet, da sich der Wert des Wagens durch die entstehende Nutzbarkeit erhöht und die Zulassung sich nicht verbraucht. Der Treibstoff dagegen ist ein Aufwand, da er den Wert des Wagens nicht dauerhaft erhöht.