Unternehmen
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Ein Unternehmen ist eine organisatorisch-rechtliche Einheit, die wirtschaftliche Zwecke verfolgt.
Unternehmensgeschichte
Empirische Beobachtungen wurden z.B. durch Adam Smith (1776) in seinem Werk „Wealth of Nations“ wissenschaftlich erforscht.
Alfred Marshall deckt mit seinem Werk (1890) „Principles of Economics“ als erster Wissenschaftler den Widerspruch zwischen realer Unternehmensentwicklung und Lehrbuch-Unternehmung auf.
Bedingt durch verschiedene Umwelteinflüsse, wie zum Beispiel technologische Veränderungen, Konkurrenz und Wachstum, nimmt die interne Komplexität der Unternehmen rapide zu. Auslöser war die industrielle Revolution, die neue Transport- und Kommunikationsmöglichkeiten initiierte. Die Unternehmen mussten somit neue und komplexere Koordinationsaufgaben bewältigen. Dazu war eine Informationssystem notwendig - die Geburtsstunde der Kostenrechnung.
Ab 1880 begannen Unternehmen sich als Konzerne zusammen zu schließen. Der Trend zur Integration führte zu immer größer werdenden Unternehmen. Verbesserte Planungs- und Kontrollsysteme, sowie neue Beschaffungsorganisationen führten unter anderem zu Überproduktion und Marketingproblemen.
Die Neuzeit war geprägt von schwankenden Wachstumsphasen, neuen Informationssystemen und der Globalisierung.
Unternehmensgründe
Erst die Transaktionskostentheorie von Ronald Coase (1937) gibt die erste mögliche Antwort:
Der Markt ist der Koordinationsmechanismus von Angebot und Nachfrage.
Das Unternehmen ist ebenfalls ein Koordinationsmechanismus.
Die Inanspruchnahme eines Koordinationsmechanismus kostet Geld.
Die Benutzung des Marktmechanismus führt zu Kosten.
Diese können eingespart werden, wenn man den Markt umgeht und Unternehmen gründet.
Wenn Kosten der Nutzung des Marktmechanismus sehr teuer sind, dann entstehen Unternehmen.
