Kreativitätstechniken
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Um der Kreativität und Ideenfindung ein bisschen auf die Sprünge zu helfen bedient man sich verschiedener Methoden. Einige dieser Methoden werden im Folgenden kurz beschrieben:
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Brainstorming
Brainstorming ist eine der bekanntesten Kreativitätstechniken. Ziel dabei ist es, soviel Ideen wie möglich auf „Papier“ zu bringen. Dies geschieht in einer Gruppe, in der Kritik an Vorschlägen und Ideen verboten ist, denn damit werden die Hemmungen der einzelnen Teilnehmer vermindert. Alle Teilnehmer sollen ihre Ideen zum Thema einbringen, ein Moderator schreibt alle Vorschläge sichtbar für alle auf.
Methode 635
Sechs Personen haben fünf Minuten Zeit um einen Lösungsvorschlag oder eine Idee zur gestellten Problemstellung zu beschreiben. Wenn die Zeit abgelaufen ist, werden die eigenen Aufzeichnungen an den linken Nachbarn weitergegeben. Man hat nun wieder fünf Minuten Zeit um den Vorschlag seines rechten Nachbarn zu verfeinern oder zu verbessern. Das wird noch einmal wiederholt.
=> 6 Personen, 3 Bearbeitungsphasen zu je 5 Minuten
Szenariotechnik
Eingerahmt von zwei Extremszenarien (positiv und negativ) liegt ein bestimmtes Szenario zu einer gewissen zukünftigen Entwicklung. Positive und negative Beeinflussungen auf den Verlauf eines Szenarios werden erhoben und entsprechende Gegenmaßnahmen entwickelt. Verfolgt man nun die tatsächliche Entwicklung des betrachteten Szenarios kann man auf Abweichungen reagieren. Diese werden zum Beispiel durch ein Störereignis ausgelöst, der Verlauf des Szenarios kann nun durch eine entsprechende Gegenmaßnahme positiv beeinflusst werden.
Morphologischer Kasten
Mithilfe eines morphologischen Kastens, nähert man sich dem großen Ganzen über die Ideenfindung zu kleinen Teilbereichen. Der morphologische Kasten ist eine zweidimensionale Tabelle in deren erster Spalte die verschiedenen Funktionen oder Anwendungsgebiete aufgelistet werden. Die Spaltenanzahl richtet sich nach dem Einfallsreichtum, denn in jede Spalte nach der Ersten, wird eine Umsetzung zu der Funktion oder dem Anwendungsgebiet eingetragen.
Mindmap
Bei einer Mindmap werden von einem Mittelknoten aus, der das zu behandelnde Thema darstellt, Unterknoten erstellt, die zuerst die wichtigsten Themengebiete aufzeigen. Diese Unterknoten bekommen weitere Unterknoten, bis die Detaillierung so hoch ist, dass alle wesentlichen Informationen auf der Mindmap zu finden sind.
Clustering
Clustering bedeutet Bündelung oder Anhäufung und soll den Prozess beschreiben, bei dem man um die Kernbegriffe herum Gedanken „anhäuft“, ganz ähnlich wie beim Brainstorming. Der Unterschied ist, dass Zusammenhänge zwischen diesen Ideen durch Linien verdeutlicht werden und somit eine erste Struktur in die neu erhobenen Daten gebracht wird.
