Objektorientierte Analyse

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Die Objektorientierte Analyse (OOA) ist die erste Phase einer Objektorientierten Softwareentwicklung.

In der Objektorientierten Analyse geht es wie auch in der Strukturierten Analyse zunÀchst darum, die Anforderungen an eine Software zu erfassen und zu beschreiben. Der Gegensatz zur Strukturierten Analyse besteht darin, dass bei der Objektorientierten Analyse die Vorgehensweise schon von Anfang an auf das Konzept der Objektorientierten Entwicklung ausgerichtet ist.

Inhaltsverzeichnis

Grundlegendes

ZunĂ€chst ist es natĂŒrlich notwendig, sich einen Überblick ĂŒber das zu entwickelnde System zu verschaffen. HierfĂŒr sollte sich der Entwickler mit dem/den Kunden ĂŒber den aktuellen Stand als auch ĂŒber den Endstand nach der Entwicklung unterhalten. DarĂŒber hinaus ist ein grundlegendes VerstĂ€ndnis der ZusammenhĂ€nge des Problembereichs zu schaffen. Hierzu gehören z.B. die KlĂ€rung von Synonymen und Homonymen als auch die Vereinbarung konkreter Ziele. Es sollte sehr genau beschrieben werden, welche FunktionalitĂ€t das fertige Produkt beherrschen muß.

Modellierung

Technische ZusammenhĂ€nge sind meist komplex und lassen sich nur schwer in Sprache vollstĂ€ndig, lĂŒckenlos und treffend beschreiben. Da fĂŒr eine Softwareentwicklung jedoch gerade eine vollstĂ€ndige und korrekte Beschreibung absolut unabdingbar ist, suchte man nach Möglichkeiten der Beschreibung komplexer ZusammenhĂ€nge. Aus diesem Grund begannen bereits Booch, Rumbaugh und Jacobsen 1996 damit, eine grafische Notation fĂŒr objektorientierte ZusammenhĂ€nge zu etablieren. Diese Unified Modelling Language (UML) bietet schon fĂŒr die objektorientierte Analyse eine ganze Reihe Diagramme an, welche zur Modellierung der zu entwickelnden Software benutzt werden sollten.

UML Diagramme der OOA

Literatur

Weblinks