Petri-Netz

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Petri-Netze wurden 1962 zur Beschreibung der Kommunikation von Automaten eingeführt. Es sind spezielle gerichtete Graphen zur Modellierung diskreter, dynamischer Systeme und eignen sich vor allem zur Darstllung nebenläufiger Prozesse.

Begriffe


Stelle
Stellen sind im graphischen Kontext Knoten. Sie beschreiben Zustände. Die Gültigkeit eines Zustandes wird durch so genannte Marken gesteuert. Der Transport dieser Marken hängt von anderen Zuständen (und deren Gültigkeit) und den Transitionen ab. Stellen werden durch Kreise, Marken als Punkte dargestellt.
Gültigkeit
Eine Stelle nimmt einen gültigen Zustand ein, wenn sie eine Marke besitzt.
Transition
Transitionen sind im graphischen Kontext ebefalls Knoten. Sie beschreiben die Voraussetzungen, unter denen ein Zustandsübergang stattfindet. Nur wenn alle direkt vorgelagterten Stellen gültige Zustand einehmen wird die Transition durchlässig, d.h. Marken aus den vorgelagerten gültigen Zuständen 'fließen' durch die Transition in die direkt nachfolgenden Zustände. Transitionen werden als gefüllte Rechtecke dargestellt.
Kante
Kanten sind in Petri-Netzen immer gerichtet. Sie verbinden Stellen mit Transitionen und umgekehrt.

Beispiel

Folgendes Beispiel soll der Veranschaulichung der Arbeitsweise dienen.

Beispiel Petri-Netz

Weblinks