Physikalische Datenorganisation

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Die physikalische Datenorganisation befasst sich mit den Grundzügen der Datenverarbeitung auf physikalischer Ebene.

Inhaltsverzeichnis

Charakteristik physikalischer Datenorganisation

Die Datenorganisation von Speichergeräten (z.B. Festplatte) wird hauptsächlich charakterisiert durch die Organisation des Datentransfers, die Art des Zugriffs, Zugriffszeit und die Kapazität. Die folgende Auflistung soll die wesentlichen Eigenschaften aufzeigen:

  • (Transfer) block
Ein Block ist eine Übertragungseinheit zwischen dem primären Speicher (CPU) und dem sekundären Speicher (Festplatte) als Reaktion auf eine I/O (Input/Output) Aufforderung.
Ein Block ist die kleinste, ansprechbare Einheit eines Speichergerätes.
  • Logischer Datensatz
Der logische Datensatz ist die Menge von Datenfeldern in einer Datei, welche die logische Dateistruktur beschreibt.
  • Blockierfaktor
Der Blockierfaktor gibt die Anzahl von logischen Datensätzen, die in eine Datei passen, wieder.
  • Puffer
Ein Puffer ist ein Bereich im Primärspeicher, der als temporärer Speicher für I/O Operationen benutzt wird.
  • Zugriffsmethoden
Unterscheidung in:
  • sequentielle Zugriffsmethode, bei dem die Suche nach dem Zieldatensatz an einem bestimmten Block startet und dann einen physikalischen Block nach dem anderen durchläuft
und der
  • zufälligen Zugriffsmethode, bei dem der Zieldatensatz durch eine feste Adresse festgelegt wird.
  • Zugriffszeit
Zeit vom Start einer Zugriffsoperation bis zu deren Beendigung.
  • Kapazität
Gibt die Anzahl von Bytes an, die in einem Speichermedium abgelegt werden können.

Links

Quellen

  • Bernd Breutmann: Data and Algorithms. An Introductory Course, 2001 Carl Hanser Verlag München, ISBN 3-446-21591-3

Weblinks

Secundäre Speichergeräte: