Rating

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Durch ein Rating werden Unternehmen, Produkte oder Personen eingeschätzt. Das Ergebnis ist ganz einfach nur eine Buchstabenkombination oder eine Zahl. Eine Ratingkennzahl für Unternehmen sagt allerdings soviel aus, dass Banken ihre Kreditentscheidungen davon abhängig machen. Ob ein Kredit gewährleistet wird und wenn ja, wie viele Zinsen dafür verlangt werden.


Bei einem Rating werden immer viele verschiedene Faktoren begutachtet damit der betrachtete Gegenstand möglichst vollkommen in dem Ergebnis widergespiegelt wird. Es werden nicht nur die Faktoren analysiert, welche im Moment wichtig sind wie Qualität und Kostendeckung, sondern auch Entwicklungen und Zukunftssicherheit.




Beispiel:


Die Ratingkennzahl in Unternehmen setzt sich aus Verschiedenem zusammen, denn sie soll ein Unternehmen umfassend begutachten. Mithilfe von statistischen Verfahren soll herausgefunden werden, ob es sich beim betrachteten Unternehmen um eine gesunde und wirtschaftlich stabile Firma handelt. Dazu gehören neben den Bilanzkennzahlen auch Erfolgs- und Risikofaktoren, welche komplex beurteilt werden. Somit wird nicht nur die Finanzkraft, sondern auch die Zukunftssicherheit des Unternehmens ausgedrückt. Durch die Ratingklasse in die das Unternehmen eingeteilt wurde, kann eine Aussage über dessen Bonität und über die Ausfallwahrscheinlichkeit von Forderungen getroffen werden.


Als Grundlage für das Rating stehen hier zum einen der Jahresabschluss, mit denen daraus entnommenen Kennzahlen. Allerdings kommt es hier darauf an, aus welchem Industriezweig das zu ratende Unternehmen kommt. Denn bei Produktionsbetrieben und Dienstleistern werden zum Teil verschiedene Kennzahlen begutachtet. Die Kennzahlen müssen aber immer die Ertrags-, Vermögens- und Finanzlage des Betriebs widerspiegeln.


Ein zweiter Teil von den Faktoren, die in das Rating einfließen sind Qualitätsfaktoren. Dazu gehören zum Beispiel die Marktstellung, die Produkt- bzw. Dienstleistungsqualität, die Finanzplanung, das Marketing oder der Vertrieb.


Auch Haftungsverbünde können an der Ratingklasse etwas verändern, denn eine gut gestellte Muttergesellschaft beeinflusst die Klasse positiv, genauso wie eine schlecht gestellte Tochtergesellschaft das Rating der übergeordneten Firma verschlechtert.


Natürlich gibt es auch negative Einflüsse auf das Rating, z. B. wenn Signale auftreten, die auf Zahlungsnot schließen lassen, wie keine Kontodeckung oder Pfändungsbeschlüsse.