SVG
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Mit Scalable Vector Graphics (SVG) können 2-dimensionale Vektorgrafiken dargestellt werden. SVG ist in erster Linie zur Verbreitung von Vektorgrafiken im Internet vorgesehen und ist ein offener XML basierter Standard, der vom W3C empfohlen wird.
Dir Browser Opera und Firefox unterstützen SVG standardmäßig, im Internet Explorer muss erst ein Plugin installiert werden.
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Entwicklung
Die Entwicklung von SVG wird von vielen namenhaften Firmen wie Corel, Adobe und IBM vorangetrieben. SVG steht in direkter Konkurrenz zu Flash, dem bekanntesten Grafikformat für Vektorgrafiken im Internet. Mit der Übernahme von Macromedia durch Adobe wurde auch deren Beteiligung an der SVG Weiterentwicklung eingestellt. Auch der Adobe SVG-Viewer, der oft als Plugin für den IE verwendet wird, wird ab 2008 nicht mehr zum download angeboten.
Trotz der Vorteile von SVG wartet dieser Standard seit Jahren auf seinen Durchbruch. Mit dem Rückzug von Adobe, die in der SVG-Entwicklung tonangebend waren, hat dieser Standard einen erheblichen Dämpfer erlitten. Auch der neue Internet-Explorer 7 unterstützt kein SVG, da Microsoft seinen eigenen Standard (VML)(Quelle: [1]) durchsetzen will. Eine wichtige Anwendung von SVG Grafiken liegt in der Darstellung von Kartenmaterial im Internet(Quelle:[2]). Eine Verbreitung auf dieser Basis wurde ebenfalls durch den Erfolg von Google Earth und Google Maps stark eingeschränkt. Trotz dieser Einschränkungen kann sich SVG vermutlich langfristig als Standard für Vektorgrafiken etablieren, da dieser der am weitesten verbreitete herstellerunabhängige Standard ist.
Technische Details von SVG
Neben den Elementen von Vektorgrafiken können zusätzlich auch Rastergrafiken (.jpeg, .bmp) und Text eingebunden werden. Das Grundkonzept von SVG basiert auf der Angabe von Koordinaten, die die Position der Elemente und deren Größe bestimmt. Die verschiedenen Elemente sind durch die Anforderungen an Vektorgrafiken vorgegeben.
Wichtigstes Element ist der Pfad. Ein Pfad ist ähnlich einem Bleistiftwerkzeug in Bildbearbeitungsprogrammen. Hierbei werden alle wichtigen Eckpunkte des Pfades angegeben und das Verhalten der Linie zwischen diesen Punkten definiert. Mit diesem Element lassen sich alle möglichen Formen beschreiben, der Einfachheit halber gibt es allerdings in SVG weitere Elemente, wie beispielsweise Kreis oder Linie, welche dann auf einem einfacheren Weg definiert werden.
Ähnlich wie in Flash müssen SVG-Grafiken nicht statisch sein, sondern können animiert werden. SVG vereint die Vorteile von XML mit den Vorteilen von Vektorgrafiken.
Vorteile von SVG
- Grafiken können einfach dynamisch erstellt werden, beispielsweise zur Erstellung von Diagrammen
- völlig kompatibel zu XHTML
- 100-prozentige textuelle Beschreibung der Grafik und somit für Suchmaschinen durchsuchbar
- Mit entsprechenden Suchalgorithmen können Formen, Farben, Bewegungsverläufe und auch Texte in der Grafik indexiert und gesucht werden.
