Schweinezyklus

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Der Schweinezyklus hat seinen Namen durch die von Schwankungen im Bereich des Angebotes und der Nachfrage nach Schweinefleisch und der gleichzeitigen Entwicklung des Preises für Schweinefleisch. Das COBWEB- Theorem gibt die theoretische Begründung für den Schweinezyklus. Heute tritt der Schweinezyklus immer wieder am Arbeitsmarkt auf.

COBWEB- Theorem

Das COBWEB- Theorem geht davon aus, das Angebot und Nachfrage nicht immer im Gleichgewicht sind. Der Gleichgewichtszustand muss erst erreicht werden.

Übersteigt z. B. das Angebot die Nachfrage, so wird der Preis für ein Produkt sinken. Dies führt dazu, dass die Angebotsmenge sinkt, da der Vertrieb des Produktes nicht mehr lukrativ erscheint. Da nun die Nachfrage nicht mehr befriedigt werden kann, steigt der Preis wieder und die Angebotsmenge erhöht sich.

Dieser Zyklus wiederholt sich, bis Angebot und Nachfrage im Gleichgewicht sind ( erreichen des Gleichgewichtspreises und der Gleichgewichtsmenge).

Beobachtungen am Arbeitsmarkt

Am Arbeitsmarkt findet sich ein ähnliches Phänomen. Übersteigt das Angebot an Arbeitskräften oder Studiumabsolventen die Anzahl freier Stellen für ein Berufsbranche, so sinken die Einstiegsgehälter. Dies führt dazu, dass sich weniger junge Menschen für ein Studium in dem entsprechenden Bereich entschließen.

Dadurch entsteht aber in (gerade in Wachstumsbranchen) ein Nachfrageüberhange nach qualifizierten Fachkräften. Die Einstiegsgehälter steigen. Dadurch entschließen sich wieder mehr junge Menschen zu einem Studium in dem Bereich.