UDDI

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Universal Description, Discovery and Integration

Ein Verzeichnisdienst für Webservices.

Inhaltsverzeichnis

Hintergrund

Im Zuge der Verbreitung von Webservices war eine Art "Gelbe Seiten" zum Auffinden der verschiedenen Services und Service-Anbieter von Nöten. Ein derartiger Vermittlungsmechanismus sollte vor allem im B2B-Bereich die von Unternehmen angebotenen Dienste transparent machen.

Entstehung

Von Microsoft, IBM und Ariba im September 2000 ins Leben gerufen, wurde das Projekt Mitte 2002 an das Standardisierungsgremium OASIS übergeben.

Versionshistorie

  • UDDI V1 - 30. September 2000
  • UDDI V2 - 8. Juni 2001
  • UDDI V3 - 3. Juli 2002

Seit dem 3. Februar 2005 liegt UDDI als verabschiedeter OASIS-Standard in Version 3 vor.

Funktionsweise

UDDI verfügt über drei Kernfunktionalitäten (bezogen auf das Auffinden von Webservices):

  • White Pages (Name und Beschreibung des Webservice, sowie Kontaktinformationen des publizierenden Unternehmens)
  • Yellow Pages (kategorisierte Auflistung aller Unternehmen bzw. derer publizierten Webservices; vergleichbar einem Branchenbuch)
  • Green Pages (technische Dokumentation der Webservices; siehe WSDL)

bild:uddi.png

Zunächst registriert der Service-Anbieter den Dienst bei UDDI. Der Service-Nutzer kann nun im Verzeichnisdienst (mittels der oben beschriebenenen Funktionalitäten) nach einem passenden Service suchen, und sich mittels der erhaltenen Kontaktinformationen mit dem Service-Anbieter verbinden.

Weblinks