Virtuelle Maschine
aus www.iwiki.de, der freien Wissensdatenbank
Sollte ein Student einen Server für eine fachbezogene Arbeit benötigen, so hat er die Möglichkeit kostenlos eine virtuelle Maschine (VM) an der FH zu beantragen. Um eine solche virtuelle Maschine zu erhalten muss sich jeder Student zunächst klarmachen, welche Anforderungen die VM erfüllen und für welchen Zeitraum diese bereitgestellt werden soll. Eine nachträgliche Änderung der Grundausstattung (Betriebssystem) ist nicht möglich! Sind alle Anforderungen geklärt, so kann ein entsprechendes Formular von der WeLearn Seite heruntergeladen und ausgefüllt an den Studentenservice FIW geschickt werden. Der Postweg oder die persönliche Abgabe sind erforderlich, da das Formular eigenhändig unterschreiben sein muss (Rechtsgültigkeit).
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Erläuterungen zu den Angaben im Formular
Persönliche Angaben des Studenten
Das Formular beginnt mit persönlichen Angaben zum Antragsteller und anderen, evtl. an dem Projekt teilnehmenden Personen.
Der Student ĂĽbernimmt die Verantwortung bzw. die Haftung fĂĽr die VM. Sollte diese fĂĽr illegale Zwecke missbraucht werden, haftet der Student in vollem Umfang fĂĽr den entstandenen Schaden. Dies gilt auch bei einer Projektgruppe mit mehreren Benutzern auf der VM. Hierbei haftet ebenfalls der Student, welcher die VM beantragt hat (Unterschrift und aktuelle Rechtslage).
Angaben zur virtuellen Maschine
Grund
Im mittleren Bereich werden die Angaben zur Maschine gemacht. Änderungen an Software-Ausstattung usw. sind nach Absprache mit dem zuständigen wissenschaftlichen Mitarbeiter zu einem späteren Termin möglich.
Um zu verhindern dass eine VM ohne triftigen Grund, nur für persönliche Belange beantragt wird, ist es notwendig, dass der Antragsteller mitteilt um welche Art von fachlicher Pflichtarbeit (Projektarbeit, Diplomarbeit, Bachelorarbeit usw.) es sich handelt. Darüber hinaus sollte der Inhalt bzw. das Thema der Arbeit kurz(!) umrissen werden, damit unter Umständen nicht sofort ersichtliche Anforderungen erkannt werden können.
Dauer
Bei jeder beantragten VM muss die geplante Dauer der Nutzung (meist die Projektdauer) mit angegeben werden. Im Normalfall wird die VM am Ende des angegebenen Zeitraums mit ihrem gesamten Inhalt automatisch gelöscht. Eine Verlängerung durch den Antragsteller ist möglich, bedarf aber der Absprache mit dem zuständigen wissenschaftlichen Mitarbeiter.
Sollte die VM über diesen Zeitraum hinaus weiter durch andere Studenten betreut werden, muss dies ebenfalls angegeben werden. Dadurch wird ein Löschen am Ende des Zeitraums von vorne herein ausgeschlossen
Anforderungen an die virtuelle Maschine
Betriebssystem / Software / Lizenz / Version
Da nachträgliche Änderungen an der VM nicht so einfach möglich sind, muss bei Beantragung präzise festgelegt werden, welche Software in welcher Version mit welcher Lizenz auf der VM zur Verfügung stehen soll.
Anzahl der Benutzer
Bei der Erstellung der VM wird festgelegt, wieviele Benutzer Zugriff erhalten, sie sollten sich deshalb vorab über die benötigte Anzahl Accounts im Klaren sein. Alle Nutzer sind mit Name und Vorname auf dem Formular im betreffenden Feld zu erfassen. Diese Daten werden zur Generierung der User-Accounts herangezogen.
Firewall
Jeder Server im Hochschulnetzwerk ist durch die FH Firewall von Außen geschützt beziehungsweise im Normalfall nicht von außerhalb des FH Netzwerkes erreichbar. Es sind grundsätzlich keine Ports von ausserhalb des FH-Netzes erreichbar. Der Zugang wird über einen seit SS 2009 betriebenen SSH-Server gewährleistet, an dem sich die Studierenden mit ihren WLAN-Zugangsdaten authentifizieren müssen. Nachträgliche Änderungen bedürfen der Klärung mit dem zuständigen wissenschaftlichen Mitarbeiter.
SSH-Tunnel per Konsolenbefehl
Unixoide Systeme (Linux, Mac OS, BSD ...) bringen in der Regel ein Tool mit, um den SSH-Tunnel aufzubauen. Ăśber die Konsole ist folgender Befehl auszufĂĽhren:
ssh -l [Matr.-Nr.] -L 7777:[IP-Adresse der VM]:3389 194.95.220.6
Auf dem Tunnelserver ist dann das FH-Netzwerk-Passwort einzugeben. Das Konsolenfenster muss während der Remote-Desktop-Verbindung zur VM offen bleiben. Im bevorzugten Remote-Desktop-Client muss dann eine Verbindung zu
localhost:7777
aufgebaut werden.
Rechtlicher Hinweis
Mit der Unterschrift auf dem Antragsformular übernimmt der zeichnende Student die komplette Verantwortung über die ihm zugeteilte virtuelle Maschine. Sämtliche Änderungen und Arbeiten, die auf der virtuellen Maschine stattfinden, sind somit vom Studenten zu verantworten. Sollte eine virtuelle Maschine für illegale Zwecke missbraucht werden, wird der Student auch hier voll zur Verantwortung gezogen.
Weblinks
- Definition: Virtuelle Maschine - Definition laut Wikipedia
Autoren: Sascha Funk / Benjamin Schmittlutz
