Volkswirtschaftlichen Ziele

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Nach dem Stabilitätsgesetz haben Bund und Länder bei ihren wirtschafts- und finanzpolitische Maßnahmen die Erfordernisse des gesamtwirtschaftlichen Gleichgewichts zu beachten. Gesamtwirtschaftliches Gleichgewicht liegt vor, wenn alle Produktionsfaktoren vollbeschäftigt sind und sich alle Märkte ausgleichen. Auf Grund dessen kommt man in der Volkswirtschaft zum magischen Zielviereck der Wirtschaftspolitik.

  • Hoher Beschäftigungsgrad
  • Stabilität des Preisniveaus
  • Wirtschaftliches Wachstum
  • Außenwirtschaftliches Gleichgewicht

Inhaltsverzeichnis

Hoher Beschäftigungsgrad

Ein Indikator für den Beschäftigungsgrad ist die Arbeitslosigkeit, welche mit der Arbeitslosenquote ausgedrückt wird. Die Arbeitslosenquote gibt das Verhältnis der registrierten Arbeislosen zur Gesamtzahl der Erwerbspersonen wieder. Bei einer Arbeitslosenquote von 3-4% wird von Vollbeschäftigung gesprochen.

Stabilität des Preisniveaus

Das Ziel der Preisstabilität ist es, den Durchschnitt der Preise einer Volkswirtschaft und damit die Kaufkraft des Geldes konstant zu halten. Dies wird anhand eines repräsentativen Warenkorbs gemessen. Das Ansteigen des Preisniveaus wird durch die Inflation ausgedrückt. Kommt es zu einem Sinken des Preisniveaus wird von Deflation gesprochen.

Wirtschaftliches Wachstum

Das wirtschaftliche Wachstum wird durch die jährliche Zuwachsrate des realen Bruttosozialproduktes gemessen. Hierbei ist mit enormen Schwankungen zu rechnen, die nicht nur saisonell bedingt sind sondern auch über mehrere Jahre anhalten können. Die Wirtschaftsschwankungen sind in drei Phasen eingeteilt, den Aufwschwung, die Hochkonjunktur, und den Abschwung.

Außenwirtschaftliches Gleichgewicht

Außenwirtschafliches Gleichgewicht liegt vor, wenn der Saldo der Devisenbank oder der Saldo der Leistungsbilanz null ist.