Vorgehensmodell

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Ein Vorgehensmodell umfaßt Vorgehensrichtlinien im Sinne eines Leitfadens für die Systementwicklung. Ein Synonym hierfür ist auch Prozeßmodell.

Inhaltsverzeichnis

Leichtgewichtige Vorgehensmodelle

Extreme Programming

Extreme Programming zeichnet sich durch geringen bürokratischen Aufwand und wenige, flexible Regeln aus.

Zwischenformen

Evolutionäres Modell

Ein Evolutionäres Modell wird in Zyklen abgewickelt. Die Größe des zu entwickelnden Systems nimmt mit jedem Zyklus zu.

Zu Beginn dieses Modells werden die groben Anforderungen analysiert und ein Prototyp schnell realisiert. Dies ist eine 80% ige Lösung. Dadurch bekommen die Nutzer ein Gefühl für die angestrebte Lösung. Risiken können frühzeitig erkannt werden. Der Prototyp wird iterativ erweitert und verbessert. Jedoch besteht die Gefahr, dass eine Version nicht ohne Weiteres überarbeitbar und erweiterbar ist. Die Nachteile werden mittels inkrementeller Modelle vermieden.

Inkrementelles Modell

Ein inkrementelles Modell entspricht dem Evolutionären Modell mit einem wesentlichen Unterschied. Zu Beginn findet eine vollständige Analyse der Anforderungen statt. Im weiteren Verlauf erfolgt die Realisierung der Anforderungen iterativ in mehreren Ausbaustufen.

Schwergewichtige Vorgehensmodelle

Wasserfallmodell

Skizze eines Wasserfallmodells
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Skizze eines Wasserfallmodells

Im Wasserfallmodell gehen die Phasenergebnisse wie bei einem Wasserfall immer als bindende Vorgaben für die nächst tiefere Phase ein.

Da rein sequentielle Modelle in der Praxis nicht umsetzbar sind, werden Wasserfallmodelle mit Rückkopplungen und Schleifen bei der Abarbeitung versehen. Diese werden auch iterative Wasserfallmodelle genannt.

V-Modell

Skizze eines V-Modells
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Skizze eines V-Modells

Der Grundgedanke des V-Modells ist die Gegenüberstellung einer prüfenden Phase zur jeweiligen konstruktiven Phase.

Fehler können am besten auf dem Abstraktionsniveau gefunden werden, auf dem sie begangen worden sind; d.h. dass in einer prüfenden Phase nur diejenigen Fehler gesucht werden, die in der zugeordnenten konstruktiven Phase mit dem gleichen Abstraktionsniveau begangen worden sind. Diese prüfende Aktivität, die am Ende eines Entwicklungsprozesses stattfindet, nennt man Validierung. (Frage: „habe ich das richtige Produkt entwickelt?“)

Am Ende einer konstruktiven Phase wird die Verifikation durchgeführt. Diese Prüfaktivitäten sollen verhindern, dass die Verweilzeit eines Fehlers zu gross wird. (Frage: „habe ich das Produkt richtig entwickelt?“)


Siehe auch

Phasen des Software Engineering