Zahlendarstellung und Code
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Die Zahlendarstellung im Rechner erfolgt im Dualzahlensystem. Vorzeichenbehaftete Zahlen werden in der Regel durch das erste Bit gesetzt oder durch das Zweierkomplement verwirklicht.
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Technische Möglichkeiten der Darstellung
Die binären Zustände "0" und "1" lassen sich technisch gesehen unterschiedlich erzeugen. Beispiele hierfür sehen in der nachfolgenden Tabelle.
| 1) Schalter: | offen = (0) | geschlossen = (1) |
| 2) Spannung: | nicht vorhanden = (0) | vorhanden = (1) |
| 3) Transistor: | nicht leitend = (0) | leitend = (1) |
| 4) Magnetband: | rechtsmagnetisiert = (0) | linksmagnetisiert = (1) |
Das Dual-, Oktal- und das Hexadezimal-Zahlensystem ist im Zusammenhang mit Computersystemen besonders zu erwähnen.
Code
Eine Umwandlungsvorschrift (Code) bestimmt, wie die "0"er und "1"er Kombinationen in alphanumerische Zeichen umgewandelt werden.
Die Anzahl der darstellbaren Zeichen bei n-Bits liegt bei 2n Zeichen. Bei einem 8-bit Zeichensatz sind dies 28 = 256 verschiedene Zeichen.
ASCII-Code
Der American Standard Code for Information Interchange (ASCII) ist ein 7-bit Code zur Darstellung von Ziffern, Buchstaben und Sonderzeichen. Hiermit lassen sich 128 unterschiedliche Zeichen beschreiben. Das im Byteformat freie achte Bit dient der Erweiterung auf 256 Zeichen (PC-Code). Siehe auch ASCII.
Unicode
Der Unicode umfasst in der Version UCS-2 (16 Bit) 65.536 Zeichen. In der Version 2.0 wurde der Codebereich um weitere 16 gleich große Bereiche, sogenannte Planes (Ebenen) erweitert. Dadurch sind maximal 1.114.112 Zeichen möglich. Siehe auch Unicode.
EBCDI-Code
Der Extended Binary Coded Decimals Interchange Code ist ein erweiterter BCD-Code im 8-bit Format (maximal 256 Zeichen). Dieser Code wird hauptsächlich auf Großrechnern verwendet. Siehe auch EBCDI.
Weblinks
- http://www.weihenstephan.de/dvs/scripten/edv1/information2.pdf - Informationsdarstellung im Computer
